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Seit
Mitte der Achtziger-Jahre verstärkte sich der Druck auf das SED-Regime.
Die Unzufriedenheit der DDR-Bürger wuchs stetig. Dieser Unzufriedenheit
der Bevölkerung über Mangel an Demokratie und Freiheiten versuchte die
DDR-Führung sowohl durch sozialpolitische Maßnahmen, wie z. B.
Wohnungsbau, als auch mit einer Lockerung der Ausreisepolitik
entgegenzuwirken. Trotzdem bildeten sich zahlreiche Oppositionsgruppen.
Bis Ende 1989 war die Zahl der Ausreiseantrage auf über 100 000
gestiegen.
Nach
den Kommunalwahlen im Mai 1989 eskalierte die Lage in der DDR:
Oppositionelle
Bürgerrechtsbewegungen deckten massive Wahlfälschungen auf, die
Staatsführung reagierte mit Restriktionen.
Während
des Sommer 1898 flüchteten tausende DDR-Bürger in Botschaften der BRD,
vor allem in der Tschechoslowakei und Ungarn. Ende September ließen die
Tschechoslowakei und Ungarn die Flüchtlinge in den Westen ausreißen.
Gleichzeitig
kam es ab dem 25. September 1989 überall in der DDR zu Massendemos, über
die das Regime keine Kontrolle mehr hatte.
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