Ereignisse vor dem 9. November 1989


 

 

 

Der politische Hintergrund zum Fall der Mauer

 

Seit Mitte der Achtziger-Jahre verstärkte sich der Druck auf das SED-Regime. Die Unzufriedenheit der DDR-Bürger wuchs stetig. Dieser Unzufriedenheit der Bevölkerung über Mangel an Demokratie und Freiheiten versuchte die DDR-Führung sowohl durch sozialpolitische Maßnahmen, wie z. B. Wohnungsbau, als auch mit einer Lockerung der Ausreisepolitik entgegenzuwirken. Trotzdem bildeten sich zahlreiche Oppositionsgruppen. Bis Ende 1989 war die Zahl der Ausreiseantrage auf über 100 000 gestiegen.

Nach den Kommunalwahlen im Mai 1989 eskalierte die Lage in der DDR:

Oppositionelle Bürgerrechtsbewegungen deckten massive Wahlfälschungen auf, die Staatsführung reagierte mit Restriktionen.

Während des Sommer 1898 flüchteten tausende DDR-Bürger in Botschaften der BRD, vor allem in der Tschechoslowakei und Ungarn. Ende September ließen die Tschechoslowakei und Ungarn die Flüchtlinge in den Westen ausreißen.

Gleichzeitig kam es ab dem 25. September 1989 überall in der DDR zu Massendemos, über die das Regime keine Kontrolle mehr hatte.

Am 17. Oktober 1989 wurde Erich Honecker als Staatsvorsitzender und 1. Sekretär durch Egon Kreuz abgelöst - die Massendemos gingen dennoch weiter.

Am 7. November trat Ministerpräsident Willi Stoph und am 8. November das gesamte Politbüro zurück.

 

 

Staatsvorsitzender und 1. Sekretär - Erich Honecker

 

 

 

 

Egon Krenz - Erich Honeckers Nachfolger

Im innenpolitischen Bereich zeichnete sich der Sturz der DDR - Regierung bereits ab.

Einen Tag nach dem Rücktritt, am 9. November 1989 war es soweit. Die Berliner Grenzen wurden geöffnet. Das markierte das endgültige Ende der SED-Herrschaft.